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  • KBW Coesfeld

Die Etappenziele POIs

POI 1 - St. Mariä Empfägnis Kleve

Die ehemalige Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis oder Unterstadtkirche befindet sich in der Fußgängerzone an der Kavarinerstraße. Im 13. Jahrhundert wurde hier ein Minoritenkloster gegründet. Die Mönche übernahmen seelsorgliche Aufgaben in der Stadt. Der erste Eindruck des schlichten, wie für Kirchen des Bettelordens üblich, zweischiffigen Kirchenraums trügt. Vor allem das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert ist ein Meisterwerk. Links vom Eingang befindet sich die Klosterpforte, wo Bedürftige täglich eine Mahlzeit bekommen können. Die ehemalige Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis oder Unterstadtkirche befindet sich in der Fußgängerzone an der Kavarinerstraße. Im 13. Jahrhundert wurde hier ein Minoritenkloster gegründet. Die Mönche übernahmen seelsorgliche Aufgaben in der Stadt. Der erste Eindruck des schlichten, wie für Kirchen des Bettelordens üblich, zweischiffigen Kirchenraums trügt. Vor allem das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert ist ein Meisterwerk. Links vom Eingang befindet sich die Klosterpforte, wo Bedürftige täglich eine Mahlzeit bekommen können.

POI 2 - Museum Kurhaus

Neben dem Museum Kurhaus liegt das „Amphitheater“, ein Teil der Klever Barockgärten. Eine Sichtachse ist vom Amphitheater auf die Stiftskirche in Elten ausgerichtet.
Museum Kurhaus Neben dem Museum Kurhaus liegt das „Amphitheater“, ein Teil der Klever Barockgärten. Eine Sichtachse ist vom Amphitheater auf die Stiftskirche in Elten ausgerichtet.

POI 3 - Pfarrkirche St. Willibrord Rindern

Die Pfarrkirche St. Willibrord Rindern hat einen bemerkenswerten Altar. Ein ehemaliger römischer Weihestein, der Mars Camulus gewidmet war, wurde schon früh in einen christlichen Altar umgewidmet. Rindern geht zurück auf eine römische Gründung. Im Jahr 721 wurde der Ort dem heiligen Willibrord geschenkt, der in diesem Gebiet den christlichen Glauben einführte. In der Kirche ist Johanna Sebus begraben, ein mutiges Mädchen, das 1809 bei dem Versuch umkam, eine Familie aus einer Überschwemmung zu retten. Goethe widmete ihr eine Ballade. Eine Tafel an der Rückseite der Kirche erinnert an das Geschehen. Die Pfarrkirche St. Willibrord Rindern hat einen bemerkenswerten Altar. Ein ehemaliger römischer Weihestein, der Mars Camulus gewidmet war, wurde schon früh in einen christlichen Altar umgewidmet. Rindern geht zurück auf eine römische Gründung. Im Jahr 721 wurde der Ort dem heiligen Willibrord geschenkt, der in diesem Gebiet den christlichen Glauben einführte. In der Kirche ist Johanna Sebus begraben, ein mutiges Mädchen, das 1809 bei dem Versuch umkam, eine Familie aus einer Überschwemmung zu retten. Goethe widmete ihr eine Ballade. Eine Tafel an der Rückseite der Kirche erinnert an das Geschehen.

POI 4 - Kleine evangelische Kirche

Ein schöner Fahrradweg führt durch die direkt am Deich des Altrheins gelegenen Ortschaften Düffelward und Keeken. Durch das Hochwasser geschaffene Kolke glänzen in der Sonne. Auf den Wiesen sind oft viele Wildgänse. Wir befinden uns mitten im Naturschutzgebiet Düffel. Der Deich wird verlassen bei einer kleinen evangelischen Kirche. Ein Tonrelief an der Außenwand zeigt das Wappen der Kirchengründer, den Graf von Bylandt. Auch in der katholischen Kirche im Dorf aus dem 15. Jahrhundert ist ein Wappen dieser Familie an der Decke zu sehen.

POI 5 - Kirche von Mehr

Auch in Mehr stammt die Kirche größtenteils aus dem 15. Jahrhundert. Allerdings wurde die Pfarrkirche bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Hier wirkten die berühmten Pfarrer Wibbelt und Bours. (Der Heimatdichter Augustin Wibbelt war von 1906 bis 1935 hier Pfarrer, Johannes Bours, der als Spiritual in Münster viele Jahre lang Priester und Laien geistlich prägte und begleitete, war von 1984 bis 1987 Pfarrer in Mehr).

POI 6 - Zyfflich

In Zyfflich wurde um 1000 vom Grafen Balderich ein Kloster gegründet, in dem ursprünglich Benediktiner lebten. Die romanische Bausubstanz ist trotz Zerstörungen und Umbauten teilweise erhalten geblieben. Sehenswert sind die Kapitelle. Sie stammen vermutlich aus einer Kölner Kirche. Um 1130 wurde das Kloster umgewandelt in ein Kanonikerstift. Es war ein Zentrum für viele Gemeinden im Maas-Waal-Gebiet. Im 15. Jahrhundert wurde das Martinsstift auf Drängen der Klever Herzöge nach Kranenburg verlegt.

POI 7 - Kranenburg

Im 13. Jahrhundert ließen die Klever Grafen die hiesigen Niederungen durch Kolonisten trocken legen und verliehen Kranenburg 1294 die Stadtrechte. Einen wichtigen Impuls erhielt die Stadt durch die 1308 beginnende Kreuzwallfahrt. Ein Hirtenjunge soll 1280 eine Hostie, die er nicht herunterschlucken konnte, in einen hohlen Baum gespuckt haben. Als der Baum 1308 geschlagen wurde, fiel ein Kreuz heraus, das bald als wundertätig verehrt wurde. Kranenburg entwickelte sich zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Die ursprünglich romanische Kirche St. Peter und Paul war bald zu klein. Im 15. Jahrhundert wurde die neue Wallfahrtskirche gebaut, die jetzt auch Stiftskirche wurde. Die Kranenburger Kirche hat einen reichen Kirchenschatz. POI 7 Im 13. Jahrhundert ließen die Klever Grafen die hiesigen Niederungen durch Kolonisten trocken legen und verliehen Kranenburg 1294 die Stadtrechte. Einen wichtigen Impuls erhielt die Stadt durch die 1308 beginnende Kreuzwallfahrt. Ein Hirtenjunge soll 1280 eine Hostie, die er nicht herunterschlucken konnte, in einen hohlen Baum gespuckt haben. Als der Baum 1308 geschlagen wurde, fiel ein Kreuz heraus, das bald als wundertätig verehrt wurde. Kranenburg entwickelte sich zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Die ursprünglich romanische Kirche St. Peter und Paul war bald zu klein. Im 15. Jahrhundert wurde die neue Wallfahrtskirche gebaut, die jetzt auch Stiftskirche wurde. Die Kranenburger Kirche hat einen reichen Kirchenschatz.

POI 8 - Klever Reichswald

Der Klever Reichswald ist mit ca. 51 km² Fläche der größte zusammenhängende öffentliche Staatsforst in Nordrhein-Westfalen. Der Wald liegt auf einem Höhenzug, der von eiszeitlichen Gletschern aufgeschoben wurde. Die höchste Erhebung ist 96 m hoch. Damit ragt das Gebiet deutlich aus der flachen Rheinebene heraus.

Im frühen Mittelalter gehörte der Wald zur Kaiserpfalz Nijmegen. Im Jahr 980 wurde der spätere Kaiser Otto III. im Reichswald geboren. Seine Mutter Theophanu – eine byzantinische Prinzessin – war von der Kaiserpfalz in Aachen auf dem Weg nach Nijmegen. Da sein Vater Otto II. früh verstarb übernahm Theophanu von 985 bis 994 die Regentschaft. Sie wurde in der Kirche St. Pantaleon in Köln beerdigt. Er betrieb die Erhebung seines Verwandten Bruno von Kärnten zum Papst. Gregor V. gilt als erster deutscher Papst.

POI 9 - Stiftskirche Kleve

Die Klever Stiftskirche bildet mehr oder weniger den Abschluss dieser Fahrradtour. Bereits in der Mitte des 12. Jahrhunderts stand hier eine romanische Kirche, die dem Evangelisten Johannes geweiht war. Im 14. Jahrhundert wurde das Kalkarer Kollegiatstift nach Kleve verlegt. Das Kirchenpatrozinium wurde in „Mariä Himmelfahrt“ geändert, die Kirche wurde neu aufgebaut. Baumeister der Xantener Dombauhütte waren auch hier tätig. Sie errichteten eine sogenannte Pseudobasilika; der Obergaden hat nur Blendfenster; er wurde Vorbild für viele Kirchen in der Region. Im Hochchor befindet sich der Marienaltar, am Anfang des 16. Jahrhunderts von Heinrich Douvermann geschaffen. Durch die Bombardierung der Stadt erlitt der Altar 1944 schwere Schäden.
In der südlichen Seitenkapelle steht der Kreuzaltar. Er entstand um 1550 in Antwerpen. Im nördlichen Seitenschiff befinden sich Grabmäler der Klever Grafen und Herzöge.
Beim Eingang an der Südseite der Kirche steht eine Statue des seligen Karl Leisners von dem Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim.
An der Nordseite der Kirche erinnert ein Denkmal von Ewald Mataré an die Gefallenen. In der Zeit des Dritten Reichs war die Statue zerstört und vergraben worden, da es sich um „entartete“ Kunst handeln sollte.

Am Weg zur nahen Schwanenburg liegt die Stelle, an der früher die Synagoge stand. Eine Plakette erinnert an die Reichspogromnacht.

Wir hoffen, dass Ihnen die Tour gefallen hat!

Start / Ziel: Parkplatz Stadthalle Kleve
Tourlänge: 42,0 km
Etappenziele: 11
Schwierigkeitsgrad: Mittel. Der erste Teil durch die Düffelt ist leicht. Nach Kranenburg folgen einige Steigungen, der Weg durch den Reichswald ist nicht asphaltiert.
Charakteristik: Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Er führt durch kleine Dörfer und im zweiten Teil auch durch Wald.
Beschreibung: Das Gebiet zwischen Kleve und der niederländischen Grenze wird gekennzeichnet durch eine reiche Geschichte. Nicht nur in Kleve selbst, sondern auch in den Dörfern der Umgebung oder in einem Ort wie Kranenburg sind Kleinodien, spannende Geschichten und natürlich eine abwechslungsreiche Landschaft zu finden.
Tourmanager:drs. Hans Vlaskamp
Start / Ziel: Parkplatz Stadthalle Kleve
Fotos: Johannes Heling

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