Orte des Glaubens
“ Orte des Glaubens “ – Synagogenbesichtigung : Eine informative, sachkundige, verständliche Führung, eingebettet in die umsichtige und fürsorgliche Organisation von Renate Lammering und Ulla Kortüm — DANKE !
Dierk B.
KBW Coesfeld
Theologische Bildung - Religionspäd.
Marcel Render
Julia Riedl
Kategorie
Theologische Bildung - Religionspäd.
Im Rhythmus von Wind und Wellen – Exerzitien auf Wangerooge“
Gott begegnen zwischen Weite, Stille und Gezeiten
Wangerooge ist eine Insel der Elemente: Wind und Wasser, Weite und Rückzug, Bewegung und Stille prägen das Leben hier – und laden dazu ein, auch das eigene Leben neu wahrzunehmen. Diese Exerzitien bieten Raum, im Rhythmus der Gezeiten zur Ruhe zu kommen, den eigenen inneren Bewegungen nachzuspüren und Gott im Einfachen und Unaufdringlichen zu begegnen.
Die Tage sind getragen von Zeiten der Stille, kurzen geistlichen Impulsen, persönlichen Gebetszeiten und begleitenden Gesprächen. Die Natur und besondere Orte der Insel werden dabei selbst zum „Exerzitienbuch“: Sie öffnen Erfahrungsräume für Achtsamkeit, Dankbarkeit, Klärung und neue Ausrichtung.
Besondere Orte – besondere Erfahrungen
Der Strand
Die scheinbar endlose Weite des Strandes lädt ein, Abstand vom Alltag zu gewinnen. Das gleichmäßige Kommen und Gehen der Wellen wird zum Bild für Atem, Vertrauen und Loslassen. Spaziergänge am Meer eröffnen Raum, die eigene Sehnsucht wahrzunehmen und sich neu auszurichten auf das, was trägt.
Das Wattenmeer
Bei Ebbe zeigt sich, was sonst verborgen ist. Im achtsamen Gehen durch das Watt – oder im betrachtenden Verweilen an seinem Rand – wird erfahrbar: Auch im eigenen Leben gibt es Zeiten des Rückzugs und des Freigelegt-Werdens. Die Exerzitien laden ein, diese Zeiten nicht zu fürchten, sondern als Möglichkeit der Vertiefung zu verstehen.
Die Salzwiesen
Ein Ort des Übergangs zwischen Land und Meer. Hier wächst Leben unter besonderen Bedingungen. Die Salzwiesen werden zum Symbol für eigene Grenzerfahrungen, für Resilienz und für die Frage: Was hilft mir, auch in herausfordernden Zeiten verwurzelt zu bleiben?
Der Alte Leuchtturm (Westturm)
Als stiller und markanter Punkt der Insel steht der Leuchtturm für Orientierung. In seiner Nähe richtet sich der Blick auf das Eigene: Was gibt mir Halt? Woran orientiere ich mich? Wo suche ich Licht, wenn es dunkel wird?
Die Inselkirche
Mitten im Inseldorf gelegen, bietet sie Raum für gemeinsames Gebet, einfache liturgische Feiern und Zeiten des Innehaltens. Hier darf das vor Gott gebracht werden, was bewegt, dankbar stimmt oder nach Wandlung ruft.
Der Weg zum Ostanleger
Der Blick hinaus aufs offene Wasser erinnert daran, dass Aufbruch und Ankommen zusammengehören. Dieser Ort lädt ein, die Exerzitien innerlich zu bündeln und die Erfahrungen mit in den eigenen Alltag zu nehmen.
Diese Exerzitien richten sich an Menschen, die sich nach geistlicher Vertiefung sehnen, unabhängig von ihrer Vorerfahrung. Sie sind eine Einladung, sich berühren zu lassen – von der Landschaft, von biblischen Impulsen, von der Stille und von der leisen Gegenwart Gottes.
Wer sich auf diese Tage einlässt, darf entdecken: Vieles darf geschehen.
Und manches klärt sich im Hören auf Wind und Herzschlag.
Leitung der Exerzitien
Die Exerzitien werden von Julia Riedl, Pastoralreferentin und Marcel Render Pastoralreferent-Geistlicher Leiter BDKJ geleitet. Beide verfügen über eine fundierte theologische Ausbildung und Erfahrung in der geistlichen Begleitung von Einzelnen und Gruppen.
Ihr besonderer Schwerpunkt liegt auf einer zeitgemäßen, erfahrungsorientierten Spiritualität, die offen ist für neue Zugänge und unterschiedliche Glaubenswege. Sie verbinden klassische christliche Formen mit frischen Impulsen, kreativen Methoden und einem hohen Maß an Achtsamkeit für die persönlichen Lebenssituationen der Teilnehmenden.
In ihrer Begleitung geht es weniger um fertige Antworten als um das gemeinsame Unterwegssein: zuhören, wahrnehmen, Fragen aushalten und persönliche Deutungen zulassen. Die Leitung versteht sich dabei nicht als Anleitung von oben, sondern als einladende, strukturierende und ermutigende Präsenz.
Ein besonderes Anliegen der beiden ist es, Spiritualität raus aus dem Gruppenraum und hinein in die Erfahrung zu bringen. Viele Impulse finden bewusst draußen statt – in Bewegung, in Stille, im direkten Erleben der Natur. Elemente wie Wahrnehmungs- und Gehübungen, Stillezeiten, Schreiben, einfache Körper- und Atemimpulse sowie offene Gebetsformen prägen den Kurs.
So entsteht ein geschützter Raum, in dem Suchende und Ehrenamtliche auftanken, ihren eigenen Glaubensweg vertiefen oder neu erkunden und Kraft für den Alltag gewinnen können – ehrlich, lebensnah und ohne Erwartungsdruck.
Kirchliche Angestellte können 3 Tage Sonderurlaub erhalten.
EZ: 690,00€
EZ: 650,00€ für TN aus dem Bistum Münster
incl. Übernachtung, Vollverpflegung und Tagungskosten
Eigenanreise
Die Kurtaxe muss vor Ort bezahlt werden
Kursnummer
B2621-145
Datum
Mi 01.09.2027 - 05.09.2027
Uhrzeit
13:00 - 18:00 Uhr
Dauer
5 Termine
01.09.2027 13:00 - 20:00 Uhr mit Marcel Render
Ort: Wangerooge Damenpfad 20 Haus Ansgar
02.09.2027 09:00 - 18:00 Uhr mit Marcel Render
Ort: Wangerooge Damenpfad 20 Haus Ansgar
03.09.2027 09:00 - 18:00 Uhr mit Marcel Render
Ort: Wangerooge Damenpfad 20 Haus Ansgar
04.09.2027 09:00 - 18:00 Uhr mit Marcel Render
Ort: Wangerooge Damenpfad 20 Haus Ansgar
05.09.2027 09:00 - 12:30 Uhr mit Marcel Render
Ort: Wangerooge Damenpfad 20 Haus Ansgar
Kursort
Wangerooge; Damenpfad 20; Haus Ansgar
zzgl. Versandkosten
12 vorrätig
“ Orte des Glaubens “ – Synagogenbesichtigung : Eine informative, sachkundige, verständliche Führung, eingebettet in die umsichtige und fürsorgliche Organisation von Renate Lammering und Ulla Kortüm — DANKE !
Dierk B.
Pilgertag
Der Pilgertag am Samstag war wieder sehr schön. Trotz hoher Temperaturen habe ich, und ich denke, die „Mitpilgerinnen“ auch, in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre, den Tag, genossen. Ich denke, dass es nicht das letzte Mal war. Liebe Grüße an Ulla Kortüm, sie hat den Tag wieder gut gestaltet. Petra L.