Verzeihen und Erinnern gehören untrennbar zusammen – persönlich wie gesellschaftlich. Wo Menschen verletzt werden, wo Schuld geschieht und Beziehungen zerbrechen, bleibt Erinnerung. Sie
kann belasten, verhärten oder auch neue Konflikte nähren. Sie kann aber auch der Anfang eines neuen Weges sein: hin zu Wahrhaftigkeit, Anerkennung des erlittenen Unrechts und einer friedlicheren Zukunft. Der Vortrag fragt danach,
was es heißt zu vergeben ohne zu verharmlosen oder zu vergessen. Kann Verzeihen
erwartet oder gar eingefordert werden? Was unterscheidet Vergebung von Versöhnung? Und welche Verantwortung entsteht aus der Erinnerung an Gewalt,
Unrecht und Schuld in Geschichte und Gegenwart?
Das Team des theologischen Bildungswerks lädt herzlich ein, an diesem Diskurs teilzunehmen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.
Orte des Glaubens
“ Orte des Glaubens “ – Synagogenbesichtigung : Eine informative, sachkundige, verständliche Führung, eingebettet in die umsichtige und fürsorgliche Organisation von Renate Lammering und Ulla Kortüm — DANKE !
Dierk B.