Liturgie ist mehr als der Ablauf eines Gottesdienstes – sie ist gelebter Glaube, Gemeinschaft und Ausdruck unserer Beziehung zu Gott. In dieser Qualifizierung entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Liturgie in ihren vielfältigen Formen neu: persönlich, gemeinschaftlich und praxisnah. Eigene Erfahrungen und Fragen haben dabei ebenso Platz wie neue Impulse und Perspektiven. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihrem eigenen Zugang zur Liturgie auseinander, gewinnen Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Gottesdienstformen und entwickeln ein Gespür dafür, wie Liturgie heute lebendig und ansprechend gestaltet werden kann. Gleichzeitig erwerben sie das nötige Handwerkszeug, um Gottesdienste im Pastoralen Raum zu planen, zu koordinieren und organisatorisch zu begleiten.
Inhalte der Qualifizierung:
Liturgie und persönliche Erfahrung
Welche Gestalt hat Liturgie für mich?
Liturgie und Biographie: Gottesbilder in der religiösen Sozialisation
Liturgisches Beten: Gottesanreden und Gottesprädikationen
Liturgie und Bibel: Gottesbilder in biblischen Texten
Grundverständnis von Liturgie:
Liturgieverständnis des II. Vatikanischen Konzils
Tätige Teilnahme und die Feier des Paschamysteriums
Zusammenhang von innerem Geschehen und äußerem Tun
Liturgie mit allen Sinnen: Körpersprache und Ausdrucksformen in der Feier
Unterschiedliche Gottesdienstformen im Überblick:
Heilige Messe
Wort-Gottes-Feier
Tagzeitenliturgie
Andachten
(inkl. Abläufe und theologischer Zusammenhänge)
Liturgie in der Praxis:
Koordinierung liturgischer Angebote im Kirchenjahr
Organisation und Erstellung von Dienstplänen im Pastoralen Raum
Grundkenntnisse der liturgischen Dienste
Einführung in die liturgischen Bücher und ihre Anwendung
Kursgebühr: 70 € pro Person (inkl. Material und Verpflegung, getragen von der entsendenden Pfarrei)
Anmeldung: nur über die Pfarrei
Orte des Glaubens
“ Orte des Glaubens “ – Synagogenbesichtigung : Eine informative, sachkundige, verständliche Führung, eingebettet in die umsichtige und fürsorgliche Organisation von Renate Lammering und Ulla Kortüm — DANKE !
Dierk B.